laufend bergab bergauf;

Wo es rauf geht, geht es auch irgendwo wieder runter. Oder wie Tyrone Davis sang: What comes up (must come down).  Das ist ein Trost, auch beim Laufen. Manchmal aber auch nur ein schwacher.

Seit gut drei Wochen lebe ich nun richtig im Schwabenland direkt neben der Metropole Stuttgart. Seitdem bin ich wieder ins Training eingestiegen, seitdem brennen meine Oberschenkel und ich keuche und japse bei jedem Lauf wie bei einer 8×400-Meter-Wiederholungsserie. Vom flachen, total flachen Hamburg ins hügelige Land – das müssen meine Muskeln erst einmal verkraften. Egal, welchen Weg ich bisher nahm, ob rechts rum aus der Haustür, oder links rum: es ging immer runter oder hoch. Einfach mal auf der Karte eine Laufstrecke suchen? Riskant. Spontan die Route ändern? Kann man machen; man darf sich nur nicht wundern, wenn sich dann plötzlich doch wieder plötzlich ein Anstieg vor einem aufmacht.

Ich lebe nun auf gut 286 Höhenmetern über Normalnull. Gut, das ist jetzt kein Gebirge. Oft, wie in den Weinbergen am Kappelberg, sind es kurze knackige Anstiege oder wie vergangenen Freitag, ein leichtes, dafür stetiges Bergauf über gut 3,5 Kilometer. Dazu die sommerliche Hitze. Jeder Lauf ist zurzeit ein großes Abenteuer und Fragezeichen: Wie ist die Strecke und wie wird es mir ergehen?

Ein gutes hat es aber, neben der fantastischen Aussicht, die sich hier von den Bergen und Hügeln so bietet: Eintönig werden die Läufe nicht.

laufend bergab bergauf;
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